Allgemein


Gern berichte ich vom Besuch der E Z B am 14. Feb.

Von PDauster am 14. April 2020

Gern berichte ich vom Besuch der E Z B am 14. Februar:

Angegeben waren 30 Teilnehmer, davon waren 4 Personen entschuldigt und anwesend waren lediglich 22 Personen. Wir warteten brav am Haupteingang bis Frau Vanesa Gelardo uns in Empfang genommen hat.

Dann ging es durch die Kontrolle, ähnlich wie am Flughafen. Nachdem wir die Kontrolle passiert hatten, konnten wir auf das Gelände, das zu europäischen Territorium gehört.

Die Führung mit der jungen sympathischen Dame war aufschlussreich und sehr informativ. Nun gab es aber ein Problem, das Euch allerdings erspart bleibt. Nach der Führung durch die Gedenkstätte, verläßt man das sehr gesicherte Gelände östlich der EZB. D.h. jetzt mußten wir uns erneut auf den Weg zum Haupteingang machen, was insbesondere für die etwas Gehbehinderten nicht so schön war.
Aber ohne Murren wurde das ertragen sowie auch die erneute Eingangskontrolle.

Da Deine Gruppe zuerst die EZB besichtigt und dann erst die Gedenkstätte, habt Ihr das Problem einer zweiten Eingangskontrolle nicht. Übrigens, wenn Ihr nach der EZB-Besichtigung noch etwas Luft habt bis zur Führung zur Gedenkstätte, dann könnt Ihr in dem Cafe der EZB im Erdgeschoss verweilen.
Sehr beeindruckt hat mich der Blick aus der obersten Etage des Hauses, da liegt Dir Frankfurt zu Füßen. Nach der Veranstaltung  an der Gedenkstätte forderten mich einige Personen auf, etwas Kleingeld für Vanesa Gelardo zu sammeln. Das kam bei Allen gut an und Frau Gelardo freute sich über die ca. 15 €.

Besonders gefallen hat mir, daß sich doch einige Teilnehmer bei mir für die Veranstaltung bedankt haben und überhaupt dafür, daß wir solche
Veranstaltungen organisieren.

Mit freundlichen Grüßen,

Arnold Weber

3-Tage Moselfahrt – REISEBERICHT

Von PDauster am 2. April 2020

Fahrt an die Mosel: Reisebericht von Regina Lindenstruth


Fahrt an die Mosel (Luxemburg) vom 13.-15.09.2019 mit den aufgeweckten Alten

Abfahrt 9:15 Uhr am Busbahnhof in Frankfurt-Höchst, es begrüßte uns unser Busfahrer Egon und anschließend unser Reiseleiter Peter.

Wir fuhren vorbei an Mainz, Bingen, Ingelheim, Dreieck Nahetal in Richtung Bad Kreuznach, wo wir unsere erste Rast einlegten. Von 10:15 bis 13:00 Uhr konnten wir uns die Zeit vertreiben. Gerhard und ich uns zog es zu den Salinen, wir wollten die gute reine Luft inhalieren und einen leckeren Latte Macchiato trinken.

Die Weiterfahrt führte uns in den Hunsrück vorbei an Idar-Oberstein, Monzingen-Simmertal, Kirn, Fischbach nach Herrstein (ein wunderbar altes Fachwerkstädtchen)

In der ZEHNTSCHEUNE, ein uriges, gemütliches Lokal, hatte Egon Tische/Plätze für uns reserviert zum Mittagessen oder Kaffeetrinken.

Nach einem Spaziergang durch die hübsche Altstadt trafen wir uns um 16:00 Uhr zur Weiterfahrt über die Wasserscheide am Erbiskopf, der höchste Berg im Hunsrück , Morbach, Bernkastel-Kues, dem Mosel-Tunnel, Mülheim in unser Weingut in VELDENZ.

In Veldenz schien die Sonne und nach der Begrüßung durch die Winzerfamilie bezogen wir unsere Zimmer. Wir Gerhard und ich waren sehr angenehm überrascht, ein super großes Zimmer, ein tolles Bad, sehr gute Ausstattung alles in allem einfach super !

Um 18:30 Uhr trafen wir uns im großen Saal zum WINZERABEND mit Abendessen (Steak und Bratwurst, toller Kartoffelsalat und Salat, Getränke was und wieviel man wollte),

nach dem Essen verschönte ein Alleinunterhalter den Abend mit launiger Musik, es wurde gesungen, geschunkelt und getanzt. Gegen Mitternacht zogen auch die Letzten in ihre Schlafzimmer.


Samstag, 14.09.2019

Großes Frühstücksbüffet im Speisesaal mit vielen leckeren Zutaten.

Um 9:00 bei kühlen Temperaturen aber strahlendem Sonnenschein wurden wir von Egon zur großen LUXEMBURG-Rundfahrt  abgeholt. Über Liesertag, Wittlicher Senke (A1) nach Trier, weiter auf (A64) nach Wasserbillig (Grenze) – Echternach Sauertal), Moersdorf, Müllerthal (Luxemburgische Schweiz genannt), Ardennen fuhren wir in Richtung LUXEMBURG Stadt.

 Nach Ermahnung seitens Egon pünktlich wieder da zu sein, Abholung und Abfahrt 15:15 Uhr haben wir den Bus auf dem Busparkplatz Konstitutionsplatz (gelbe Frau) verlassen und wir konnten die Stadt auf eigene Faust erkunden.(Wir hatten ca. 20 große Busse aus ganz Deutschland gezählt.) Wir kamen uns vor wie in Rüdesheim auf der Drosselgass‘, viele viele Touristen und Menschen aus aller Herren Länder! Wir haben aber auch viel Schönes (Palast des Großherzogs mit Wachablösung , die Fahne war gehisst, d.h. die Familie war zuhause) ,die Festungsanlage, mehrere Kirchen und sehr beeindruckende Gebäude gesehen und fotografisch festgehalten. Das Wetter war sommerlich warm darum hatten wir mit viel Glück auf dem Marktplatz in einem Eissalon mehrere Plätze bekommen, um uns mit einem köstlichen Eisbecher zu erfrischen. Die Stadt ist schon sehr beeindruckend  auch mit ihren wunderbaren Grünanlagen (sehr geschmackvoll bepflanzt, die Blumen in den Landesfarben), man kann sicher mehrere Tage dort verbringen um alles gesehen zu haben.

Nach turbulentem Rangieren bei der Ausfahrt, es kamen immer mehr Busse, haben wir bei einer kleinen Rundfahrt über den KIRCHBERG (Luxemburgs Bankenviertel) und Flughafen den Weg Richtung Grenze nach Wasserbillig (dort waren wir in einem großen Supermarkt einkaufen), am günstigsten ist Kaffee und Zigaretten. Wir haben uns Ardennenschinken und Kaffee mitgenommen. Vom Supermarkt ging es um 16:15 Uhr Richtung Veldenz über Dreieck Moseltal, Salmtal, einzige Kirche mit einem Weinfass auf der Spitze des Turmes zu Ehren des Heiligen Eberhard. Auf der Panoramastrasse vorbei an Piesport (Wohnort unseres Busfahrers Egon), Minheim, Bernkastel-Kues, Wintrich nach VELDENZ.

Hier erwartet uns nach dem Abendessen (Winzerfleischkäse mit Gräwes und einem tollen Dessert vom Riesling. Anschliessend gab es mit dem Chef des Hauses eine für uns sehr lehrreiche Weinprobe in Verbindung mit einem gemütlichen Zusammensein.


Sonntag 15.09.2019

Großes Frühstücksbüffet und Verabschiedung durch die Winzerfamilie

Abfahrt um 9:30 Uhr von Veldenz Richtung Mittelmosel und Frankfurt

Fahrt nach Bernkastel mit historischer Altstadt, dort eine Führung mit vielen interessanten Erläuterungen und Ansichten. Von Bernkastel nach Kues überspannt die höchste Brücke die Mittelmosel (170 m).

 Schiffahrt auf der Mittelmosel, Zeltingen, Ürzig (Ürziger Würzgarten), Erden, Lösnitz, Kinheim, Kröv (Kröver Nacktarsch), Wolf (Wolfer Goldgrube), Traben-Trarbach (Gräfenburg) die zweite Stadt in Deutschland mit elektr. Licht. Die erste Stadt war Berlin. 

Weiterfahrt nach Zell (Zeller schwarze Katz), dort Aufenthalt von 13:00 bis 14:00 Uhr für einen kleinen Imbiss oder einen Stadtbummel. Wir haben mit Federweißem und Zwiebelkuchen uns den Aufenthalt verschönt.

Um 14:07 Uhr Abfahrt über Peterswald/Hunsrück, Kappel, Kirchberg (Viehhandelsstadt und sehr viele Windräder), Simmern, Rheinböllen, Stromberg (zwischen Rheinböllen und Raststätte Hunsrück West Stau (stop and go) auf 6 km, Aber dann,-  Hurra es geht weiter – Bingen-Dohrsheim, Dreieck Nahetal, in der Ferne grüßt die Germania vom Niederwalddenkmal herüber.

Ingelheim, Heidesheim, Mainz-Finthen, Mainz-Hechtsheim, Mainz-Laubenheim über den Rhein .

 HESSEN wir kommen !. Rüsselsheim, Mönchhof-Dreieck, Ffm-Flughafen

16:20 Uhr erreichen wir gesund und munter den Höchster Busbahnhof.

Wir haben von unserem Busfahrer sehr viel Interessantes und Wichtiges erfahren,
was den Weinbau angeht.

Es war eine sehr gut organisierte und erlebnisreiche 3-Tages-Fahrt.

Vielen Dank dafür an die AKTIVEN „Aufgeweckten Alten“

Regina Lindenstruth und Ehemann

 

 

Unsere HARZREISE 2018

Von PDauster am 20. März 2019

Die Kaiserpfalz (GOSLAR)

Glockenspiel (GOSLAR)

RATHAUS (GOSLAR)

Burgberg (QUEDLINBURG)

Marktplatz (QUEDLINBURG)

SCHLOSS (BANKENBURG)

Schlossberg (BANKENBURG)

Rappbodetalsperre mit Hängebrücke und Staumauer
Der Pendelsprung in die Tiefe

Rathaus (WERNIGERODE)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Fahrt in der BROCKENBAHN

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tagesausflug der „Aufgeweckten Alten“ nach Kassel

Von PDauster am 20. Juni 2016

Dieses Mal ging der Tagesausflug der „Aufgeweckten Alten“ nach Kassel.

– Ab nach Kassel! –

Zunächst sei gesagt, es gibt Kasseler, Kasselaner und Kasseläner. Kasseler sind Zugezogene, Kasselaner sind die in Kassel geborenen und die Kasseläner sind die Eltern der Kasselaner, die auch schon in Kassel geboren sind. Abfahrt um 7 Uhr in Höchst (mitten in der Nacht! Die dreistündige Fahrt im nagelneuen Bus verlief gut und bequem.

Eingang zur GRIMMWELT auf dem Weinberg

Eingang zur GRIMMWELT auf dem Weinberg

Das Zettelkasten der Grimm's

Das Zettelkasten der Grimm's

Das FACEBOOK der Grimm's (weltweit)

Das FACEBOOK der Grimm's (weltweit)


Unser erstes Ziel war die „Grimmwelt“ auf dem Weinberg. Eineinhalb Stunden  – aufgeteilt in zwei Gruppen – führte uns eine Kunsthistorikerin durch das Museum. Sie vermittelte uns Kenntnisse über wissenschaftliche Tätigkeiten der Brüder Grimm. Jeder kennt die beiden als Erzähler deutscher Märchen. Das war nur eine ihrer vielen Tätigkeiten. Beide waren Wissenschaftler auf vielen Gebieten. Einer ihrer Schwerpunkte war z.B. die Schaffung des ersten deutschen Wörterbuches (DWB) genannt „der Grimm“.

Wenn man bedenkt, dass in der damaligen Zeit alle Kotakte nicht per Telefon oder PC gepflegt wurden, – die Briefe wurden per Postkutsche von A nach B geschickt -, so ist es erstaunlich, dass ca. 1.200 Kontakte bestanden, die alle dem Austausch zu irgend welchen Themen dienten. Viele Originalbriefe sind ausgestellt.

Auf einer riesengroßen Wand befinden sich sehr viele Nägel, auf die ca. 3.000 Zettel aufgespießt sind. Das sind alles Erklärungen zu dem Buchstaben „Z“. Das Wörterbuch der Brüder Grimm unterscheidet sich vom Duden dadurch, dass nicht nur die Bedeutung des Wortes genannt wird, sondern zu jedem Wort eine eingehende Inhaltserklärung gegeben wird. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Wort „Treppe“. Es gibt 13 verschiedene Wörter, die alle von der Entstehung her mit dem Wort „Treppe“ verwandt sind.

Die Originalschere des Wilhelm Grimm, mit der er diese Zettelchen zurechtgeschnitten hat, ist in einem Glaskasten ausgestellt.

Die Familie Grimm lebte sehr eng zusammen. Lotte, ihre Schwester, führte die Brüder Jacob und Wilhelm den Haushalt bis sie heiratete. Ein weiterer Bruder, der Maler Ludwig Ernst, illustrierte viele ihrer Werke. Sehr beeindruckend ist der von ihm gezeichnete Reisebericht.

Es gäbe noch über viel Erstaunliches zu berichten, aber nach dem Mittagessen auf dem Schlossberg waren Herkules und die Wasserspiele angesagt. In einer guten Führung erfuhren wir einiges über Geschichte, Ausmaße der Anlagen und Gebäuden und vieles andere mehr.

Der Ausblick auf die Stadt Kassel ist sehr beeindruckend.

Erbaut wurden Schloss, Herkules, Löwenburg usw. in der Form wie wir heutzutage die Anlagen kennen, unter Kurfürst Wilhelm I. von Hessen Nassau in den Jahren 1701 bis 1717. Der Baubeginn der gesamten Anlage fand schon um 1680 an. Der obere – der barocke – Teil endet nach 550 Stufen an der Teufelsbrücke. Es ist ein Erlebnis hinab zu steigen, aber auch anstrengend. Jetzt folgt der romantische Teil der Wasserspiele. Es ist noch einmal so weit, steiler und anstrengender, aber eben sehr romantisch. Die Spiele enden unten am Schloss mit einer riesigen Fontaine.

Da auch das Wetter einigermaßen gut war, machte es auch Freude, den Abstieg zu machen.

Nach einer angenehmen Heimfahrt sind wir wohlbehalten am frühen Abend wieder in Höchst angekommen.

In diesem Sinne Doris Herrmann

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Von PDauster am 19. Mai 2015
Weinheim an der Bergstraße mit Burgbesichtigung und Orchideenkaffe in Birkenau-Hornbach am 22. April 2015

Das fing ja schon gut an! Die Bahn – und somit die S-Bahnen – streikt. Jetzt habe ich erst mal erfahren dürfen wie weit es von Bornheim nach Höchst ist!

Um halb neun trafen sich die „Aufgeweckten Alten“ frisch und munter in Höchst am Bahnhof. Von hier aus, Peter hatte wie üblich alles gut organisiert, ging es per Bus zunächst nach Weinheim. Dort bei gutem Wetter angekommen, stärkten wir uns erstmal auf dem wunderschönen Marktplatz – alles Fachwerkhäuser – in einem der netten Lokale. Dann sahen wir uns auf eigene Faust die Altstadt an, die noch sehr viele gut erhaltene Fachwerkhäuser hat.

Im Gerberviertel war ein Fachwerkhaus zu bewundern, das die Jahreszahl 1558 trägt. Es gibt viele Häuser aus jener Zeit, die gut erhalten und sogar bewohnt sind. Die Gassen heißen Judengasse, Gerbergasse, Münzgasse usw. Der zum Gerben erforderliche Bach fließt an der Gerbergasse vorbei. Die Häuser sind zum Teil mit bunt bemalten geschnitzten Holzplastiken versehen wie z.B. das „Kerwehaus“ in der Münzgasse aus dem Jahr 1777. Am Marktplatz gibt es die „Ulner Kapelle“. Der Bau ist unten im romanischen Stil, darüber gotisch gebaut. Anfang des 20sten Jahrhundert hat man – wie praktisch – von der Marktseite aus, einfach ein Wohnhaus darauf gebaut.

Im Schlosspark-Kräutergarten steht ein alter Turm, der „Blaue Hut“. Man hat nicht einmal vergessen, ein Storchennest darauf zu bauen.

Es war sehr schön dort im Park in der Sonne zu sitzen und den Wasserspielen, die sich über eine Steinplastik ergossen zuzuschauen, lockere Gespräche zu führen, wobei Fragen auftauchten wie:

????: „    Wo ist beim Baum hinten?“  – Die Anwesenden wissen es.

Holger: Hildegard von Bingen ist zu spät heilig gesprochen worden“!
Warum? Die Anwesenden wissen es.

Anschließend, um 14.30 Uhr, nach einem Imbiss auf dem Marktplatz, fuhren wir mit dem Bus nach Birkenau-Hornbach ins „Café Orchidee“ der Familie Netzer. Das war eine Überraschung! Es handelt sich um eine Orchideengärtnerei, die selbstverständlich ihre Züchtungen zum Verkauf anbietet. Von Paletten kann man sich bedienen, wenn man das Passende gefunden hat. Das Ganze fand bei Kaffee und köstlichem Kuchen zwischen Palmen und Orchideen statt. Wie ich erfahren habe, gibt es ca. zweiunddreißigtausend Sorten von Orchideen.

Die Vielfalt der vorhandenen Exemplare kann ich nicht beschreiben. Die muss man gesehen haben.

Nach der Stärkung im Café, der Bewunderung der Pflanzen und Geschenkartikel erfolgte der – vor allem für uns Frauen wichtige – Einkauf.

Es war ein schöner Ausflug. Ich denke, alle sind zufrieden nach Hause gefahren und werden den Tag in guter Erinnerung behalten.

Gruß Doris Herrmann

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Oktober 2014 Ausflug nach Mainz

Von PDauster am 19. Mai 2015
Oktober 2014 Ausflug nach Mainz: Gutenbergmuseum
mit Stadtführung und dem Antiken Schifffahrtsmuseum

Mittwoch, den 29. Oktober 2014

Mainz am Rhein

Die „Aufgeweckten Alten“ waren mal wieder on Tour, dieses Mal in Mainz.
Dort, in dieser schönen – mit zum Teil sehr alten – Stadt gibt es viel Interessantes und auch Neues zu entdecken. Aber jetzt erst mal der Reihe nach: Ich schätze, dass wir etwa 40 Personen waren, die sich in der S-Bahnstation am HBF um 8.30 Uhr trafen, um an dem Tagesausflug teilzunehmen.
Die erste Schwierigkeit war, dass wegen eines Unfalls alle S-Bahnen ausfielen. Zum Glück hatte Peter einen Zug nach Mainz gefunden, so dass wir fast pünktlich um 10 Uhr zur Führung im Gutenbergmuseum eingetroffen sind.
Frau Bettina Link, die Gästeführerin, vermittelte uns durch gute Erklärungen und Vorführungen die Entstehung eines Buches von der Letter, über die Handhabung einer Druckmaschine bis hin zu einem gebundenen Buch.
Man kann diese Kunstwerke, noch alle in Latein geschrieben, nur bewundern.
Dann machten wir einen Spaziergang durch die Altstadt. Wir überquerten bei dieser Gelegenheit auch den 50sten Breitengrad. Wir sahen uns den Dom an, zu dem uns Frau Link auch einiges zu erzählen hatte. Der Dom St. Martin wurde vor ca. 1000 Jahren erbaut. Die Bronzetüren von damals sind noch erhalten und am Marktportal zu sehen. Der erste Dom ist noch vor seiner Einweihung abgebrannt. Der alte Kreuzgang aber ist noch gut erhalten.
Die nächste Station war dann das Mittagessen im „Eisgrub-Bräu“. Dies´ ist ein altes uriges Lokal, in dem man außer gutem Essen noch selbstgebrautes guuutes Bier bekommt. Anschließend hatten wir genügend Zeit, zu Fuß zur katholischen St. Stephanskirche zu gehen und die Chagallfenster anzuschauen. Es handelt sich um eine gotische Kirche, die ab 1043 als Steinkirche die alte Holzkirche aus dem Jahre 990 ersetzte.
Die Fenster, überwiegend in Blau gehalten, sind das letzte Werk des damals über 90jährigen Marc Chagall. Er hatte sie von 1978 bis 1985 erstellt. Wenn man die Kirche betritt, so empfängt einen einfach eine blaue Lichterflut – sehr beeindruckend. Das Anliegen Chagalls war, damit die jüdisch-deutsche Freundschaft zu bestätigen, denn er selbst war Jude in Russland geboren.
Anschließend machten wir einen Spaziergang zum „Antike Schifffahrtmuseum“. Reste von Schiffen 1000 bis 2000 Jahre alt, die man aus dem Rhein geborgen hat, sind ausgestellt. Es ist erstaunlich, dass diese Reste eine so lange Zeit im Schlamm überstanden haben. Verschiedene Schiffstypen, vor allem aus der Römerzeit waren nachgebaut. Man kann nur bewundern, mit welcher Intelligenz und Kunstfertigkeit – ohne Maschinen – die Menschen in früheren Zeiten solche Dinge geschaffen haben.
Ja, dann war auch dieser schöne Tag auch schon zu Ende, und wir fuhren alle müde und zufrieden nach Hause zurück.

Gruß Doris Herrmann

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