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Oktober 2014 Ausflug nach Mainz:   Gutenbergmuseum
mit Stadtführung und dem Antiken Schifffahrtsmuseum

Mittwoch, den 29. Oktober 2014

Mainz am Rhein

Die „Aufgeweckten Alten“ waren mal wieder on Tour, dieses Mal in Mainz.
Dort, in dieser schönen – mit zum Teil sehr alten – Stadt gibt es viel Interessantes und auch Neues zu entdecken. Aber jetzt erst mal der Reihe nach: Ich schätze, dass wir etwa 40 Personen waren, die sich in der S-Bahnstation am HBF um 8.30 Uhr trafen, um an dem Tagesausflug teilzunehmen.
Die erste Schwierigkeit war, dass wegen eines Unfalls alle S-Bahnen ausfielen. Zum Glück hatte Peter einen Zug nach Mainz gefunden, so dass wir fast pünktlich um 10 Uhr zur Führung im Gutenbergmuseum eingetroffen sind.
Frau Bettina Link, die Gästeführerin, vermittelte uns durch gute Erklärungen und Vorführungen die Entstehung eines Buches von der Letter, über die Handhabung einer Druckmaschine bis hin zu einem gebundenen Buch.
Man kann diese Kunstwerke, noch alle in Latein geschrieben, nur bewundern.
Dann machten wir einen Spaziergang durch die Altstadt. Wir überquerten bei dieser Gelegenheit auch den 50sten Breitengrad. Wir sahen uns den Dom an, zu dem uns Frau Link auch einiges zu erzählen hatte. Der Dom St. Martin wurde vor ca. 1000 Jahren erbaut. Die Bronzetüren von damals sind noch erhalten und am Marktportal zu sehen. Der erste Dom ist noch vor seiner Einweihung abgebrannt. Der alte Kreuzgang aber ist noch gut erhalten.
Die nächste Station war dann das Mittagessen im „Eisgrub-Bräu“. Dies´ ist ein altes uriges Lokal, in dem man außer gutem Essen noch selbstgebrautes guuutes Bier bekommt. Anschließend hatten wir genügend Zeit, zu Fuß zur katholischen St. Stephanskirche zu gehen und die Chagallfenster anzuschauen. Es handelt sich um eine gotische Kirche, die ab 1043 als Steinkirche die alte Holzkirche aus dem Jahre 990 ersetzte.
Die Fenster, überwiegend in Blau gehalten, sind das letzte Werk des damals über 90jährigen Marc Chagall. Er hatte sie von 1978 bis 1985 erstellt. Wenn man die Kirche betritt, so empfängt einen einfach eine blaue Lichterflut – sehr beeindruckend. Das Anliegen Chagalls war, damit die jüdisch-deutsche Freundschaft zu bestätigen, denn er selbst war Jude in Russland geboren.
Anschließend machten wir einen Spaziergang zum „Antike Schifffahrtmuseum“. Reste von Schiffen 1000 bis 2000 Jahre alt, die man aus dem Rhein geborgen hat, sind ausgestellt. Es ist erstaunlich, dass diese Reste eine so lange Zeit im Schlamm überstanden haben. Verschiedene Schiffstypen, vor allem aus der Römerzeit waren nachgebaut. Man kann nur bewundern, mit welcher Intelligenz und Kunstfertigkeit – ohne Maschinen – die Menschen in früheren Zeiten solche Dinge geschaffen haben.
Ja, dann war auch dieser schöne Tag auch schon zu Ende, und wir fuhren alle müde und zufrieden nach Hause zurück.

Gruß Doris Herrmann

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