Live mitdiskutieren – Arbeitstagung Werkfeuerwehren

Am 6. März 2012 findet im Chempark Leverkusen bei der Currenta GmbH & Co. OHG die erste Arbeitstagung Werkfeuerwehren statt. Sie richtet sich an Werkfeuerwehrleute, Betriebsräte und Personalverantwortliche aus dem Bereich der Werkfeuerwehren. Neben dem Minister für Arbeit, Integration und Soziales in NRW, Guntram Schneider, werden die beiden Mitglieder des geschäftsführenden Hauptvorstandes der IG BCE Edeltraud Glänzer und Peter Hausmann zu den Themen der Werkfeuerwehren Stellung beziehen. Aus Sicht der IG BCE stehen folgende Themen im Mittelpunkt:

  1. Tarifvertragliche Regelungen
  2. Demografische Aspekte
  3. Aus- und Weiterbildung

Die Arbeitstagung wird per Livestream übertragen. Um die Wartezeiten aus Mittagspause und Arbeitsgruppenphase zu überbrücken, wird die Internetübertragung ab 12:00 Uhr zunächst zeitversetzt beginnen und dann nach der Arbeitgruppenphase ab 14:00 Uhr live übertragen. So kannst du als Internetteilnehmer gleichberechtigt mit den Anwesenden diskutieren und Fragen stellen. Während der gesamten Diskussionsphase ab 14:00 Uhr werden die Fragen aus dem Internet an die Podiumsteilnehmer gestellt und Diskussionen wiedergegeben.

 

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Hier geht es zur Liveübertragung

(Link ab 06.03.2012 12 Uhr aktiv)

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Weitere Downloads zur Tagung:

Programm (PDF-Datei)

Anmeldung für die Teilnahme vor Ort (leider ist keine weitere Anmeldung möglich, da die maximale Teilnehmerzahl erreicht ist)

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Hier gehts zu den Impressionen der Tagung

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Präsentation Karin Ehrhard

Präsentation Edeltraud Glänzer

Artikel Kompakt


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48 Reaktionen zu “Live mitdiskutieren – Arbeitstagung Werkfeuerwehren”

  1. ruediger

    Die Zielgruppenarbeit der Werkfeuerwehr in den Landesbezirken trägt Früchte. KLASSE und DANKE an alle, die sich hier einbringen. Weiter so.

  2. michel

    Hallo Zusammen,

    da nicht jeder Zeit hat, wurde darüber nachgedacht einen Fragekatalog zu erstellen? Des weiteren würde mich interessieren warum der Werkfeuerwehrverband mit der IGBCE gemeinsam für die OPT OUT Regelung ist? Wenn man sich die Internetseite des WFV anschaut und das Hand Out für die EU-Abgeordneten liest stimmt mich das Komisch. Mich als Betroffener hat noch nie jemand seitens der IGBCE gefragt, ob ich gerne 68h die Woche “arbeite”. Die Aussage meines Chefes war Unterschreibe oder Du kannst in näherer Zukunft hier nicht mehr arbeiten. Alle Kollegen die ich kenne würden gerne auf die Opt Out verzichten, denn Anwesenheitszeit = Arbeitszeit.
    Mit kollegialen Grüßen
    Michel

  3. Oliver Hecker

    Unter folgendem Link senden wir am 05.03.2012 von 12 bis 14 Uhr ein Test-Stream, um zu überprüfen, ob die Live-Übertragung am Dienstag den 06.03.2012 auch durch eure Firewalls kommt:

    http://www.hd-3.de/igbce/

    Sollte es Probleme oder Fragen geben stehe ich unter der Handy-Nummer 0173/6080508 gerne zur Verfügung.

  4. Oliver Hecker

    Wir haben rund 140 Anmeldungen für die Veranstaltung. Aus Sicherheitsgründen können wir leider nur 100 Teilnehmer/-innen akzeptieren und mussten die restlichen Interessent(inn)en auf die Internetübertragung vertrösten. Hier bitten wir alle Kolleginnen und Kollegen, welche nicht dabei sein können um Verständnis.

  5. Firefox

    Hallo!
    Ich kann Michel da nur zustimmen. Die Berufsfeuerwehren klagen Ihre AZ von 56 auf 48 Std runter, und wir müssen eine freiwillige OptOut Regelung unterschreiben. Das Bundesamt für Arbeitsschutz hat eine Studie heraus gebracht, aus der ganz klar hervor geht, das Lange AZ der Gesundheit schaden (http://www.tarife-verzeichnis.de/nachrichten/4783-lange-arbeitszeiten-und-schichtarbeit-schaden-der-gesundheit.html.) Das gilt scheinbar nicht für die Werkfeuerwehren. Eine 68 Sdt Woche ist der Schnitt, manche Wochen haben sogar 96 Std. Wenn die AZ innerhalb der 24 Std auch noch legal (laut Manteltarifvertrag) auf 11 Std REGEL AZ herauf gesetzt werden können, ARBEITEN wir in der 98 std Woche 44Std. Das ganze noch teilweiße in die Nacht gesetzt, und ich brauch mich nicht zu fragen, wie lange das mit meinem Körper gut geht.
    Das ganze führt noch weiter. Durch die langen AZ haben wir sehr oft an Wochendenen Dienst. Das bedeutet entweder Freitag Sonntag, oder Samstag. Dadurch, das sich das Gesellschaftliche Leben aber auf die WEnden konzentriert, isolieren wir uns gesellschaftlich immer mehr. auch das hat letztendlich Auswirkungen auf die Gesundheit (Psyche) und das gesellschaftliche Umfeld (Scheingsrate ect.) . So .. und nun kommt der Demographische Wandel. Wenn die WF´s so weitermachen werden wir veraltern. Ein junger Mensch überlegt es sich doch, ob er zu einer BF geht, und dort eine 48-56 Std Woche hat oder zu einer WF mir eklatant höheren AZ. Schon alleine die Arbeit ist atraktiver als bei einer WF. Wir werden zu besseren Hausmeistern missbraucht, weil es keine genauen vorgaben gibt, was unsere Arbeitumfeld betrifft. Auch sind wir nicht als Schichtarbeiter anerkannt. Sollen wir bis 66 mit einem Presluftatmer in einem Chemieschutzanzug arbeiten? Wenn wir es nicht mehr können, werden wir in den Betrieb versetzt und verlieren Geld. Wo ist da die soziale Gerechtigkeit?
    Die Gewerkschaft sollte auch den Mitarbeiter Faktor bestimmen. Nur so kann man verhindern, das die Firmen mit immer weniger MA immer mehr AZ gestalten. (Wir haben einen Mannfaktor 3,1). Das Argument der wirtschaftlichkeit kann ich hier nicht gelten lassen, denn durch Krankheit entsteht ein großer volkswirtschaftlicher Schaden.

    Mit erwartungsvollem Gruß

  6. Werkfeuerwehr Henkel

    1. Wie weit werden die Forderungen für Mitarbeiter im 24 Stundendienst Gegenstand der Tarifverhandlungen sein?

    2. Wird es bei den diesjährigen Tarifverhandlungen endlich einmal spürbare Verbesserungen für 24 Stundendienstler geben (Anpassung Altersfreizeit ab 55) oder werden wir wieder einmal auf dem Altar der Allgemeinheit geopfert?

    3. Welchen Grund gibt es für Werkfeuerwehrleute in der IG BCE zu bleiben und nicht in die neue Feuerwehrgewerkschaft zu wechseln?

    4. Warum setzt sich die IG BCE nicht intensiv für klare Regelungen bei der Auslegung der G26/3 Untersuchung ein? Der Ausstieg, wenn jemand nicht mehr kann, ist bisher nirgendwo geregelt. (Berufsunfähigkeit)

    5. Wohin geht es für die Werkfeuerwehrleute bei der Rente mit 65+? Was tut die Organisation für uns?

    6. Warum werden Azubi’s in den Werkfeuerwehren, sobald sie im Wachpraktikum sind im Löschzug auf eine feste Funktion eingesetzt? Darf man diese große Verantwortung einfach an die Kollegen im Einsatzdienst abgeben? Ist das rechtlich haltbar? Ist das im Sinne der zuständigen Genehmigungsbehörden?

    7. Wie sieht die Organisation eventuelle Regelungen für die Kollegen und Kolleginnen, die nicht mehr können aus? (Mindereinsatzfähigkeit)

    8. Warum lässt die IG BCE Mischsysteme Bsp.: 24 Stundendienste mit Tagschichten gemischt, mit den sich daraus ergebenen Nachteilen (Bsp.: weniger Freischichten) für die Kollegen zu?

    9. Warum werden die Kolleginnen und Kollegen in den Werkfeuerwehren durch die Organisation immer noch so „schwach“ vertreten, oder anders formuliert, als lästiges Anhängsel gesehen? Sind wir der IG BCE zahlenmäßig zu wenige?

    10. Warum darf bei ziehen der Öffnungsklausel im Rahmen einer BV (40 Stundenwoche) die tägliche Arbeitszeit im 24 Stundendienst auf 10 Stunden angehoben werden (Bereitschaftszeit wird entsprechend um 2 Std. gekürzt) und bei einem Mischsystem zusätzlich noch Freischichten gestrichen werden? Ist das eigentlich mit den Erläuterungen zum MTV vom 18.04.2002 vereinbar?

    11. Zu welchen Arbeiten dürfen Werkfeuerwehrleute bis zu 3 Stunden (nach MTV §5 II 2.) eingesetzt werden? Die Auslegung in einzelnen Werkfeuerwehren ist teilweise schon erschreckend.

    12. Es gibt Werkfeuerwehrleute, die steigen bei E06 ein, andere bei E07. Wieso gibt es keinen allgemein gültigen Einstieg in die Entgelttabellen für Werkfeuerwehren?

    13. Warum werden Werkfeuerwehrleute gegenüber den Berufsfeuerwehren beim Renteneinstieg so benachteiligt, obwohl sie in Ausstattung, Ausbildung und Aufbau den gleichen Anforderungen genügen müssen? Warum tut die IG BCE hier noch so wenig?

    14. Was ist mit der Anerkennung des Berufes für die älteren Kollegen? Seit Jahren warten wir darauf? Müssen wir zur neuen Feuerwehrgewerkschaft gehen, damit für uns etwas getan wird?

    15. Ist es rechtlich korrekt, dass ein Feuerwehrmann durch das Unternehmen gezwungen werden kann, auf einem Feiertag eine Freischicht zu nehmen, weil ansonsten die Wachstärke überschritten wird? Ist hier nicht eher eine betriebliche Freistellung notwendig, da der Feuerwehrmann ja arbeiten möchte?

    16. Warum wird der neue Ausbildungsberuf zum Werkfeuerwehrmann/ -frau nicht überall anerkannt? Was hab ich jetzt von diesem Beruf?

  7. firefox

    an Werkfeuerwehr Henkel:

    Zu 10 und 11: die AZ darf sogar auf 11 std ausgweitet werden. So geschieht es bei uns. Es wird ganz klar gesagt, das wir laut MTV 11 Std REGELARBEITSZEIT haben. Dabei ist es eigentlich egal, um welche Arbeiten es sich handelt. Das bedeudet, das man bei Einsätzen auf über 11 std kommt. Das wurde sogar von einem Anwalt der IGBCE bestädigt. Ich bin der Meinung, das diese 3 Std für Einsatznachbereitung gedacht sind, aber dem ist nicht so.

  8. meier

    Kleiner Unterschied zwischen öffentlichen Feuerwehr und Werkfeuerwehren. Die Kollegen der öffentlichen Feuerwehr gehen mit 60 Jahren in Pension, dafür dürfen sie im Monat 8,5 Schichten im 24 Std. leisten, die Kollegen der Werkfeuerwehr leisten im Monat 12 Schichten und gehen später in Rente.

  9. Wolfgang

    Frage: Wenn das Berufsbild Werkfeuerwehrmann anerkannt wird/ist – Wie geht´s dann weiter?
    Wie werden die jetzigen Werkfeuerwehrleute in das neue Berufsbild Werkfeuerwehrmann überführt?
    Gruß
    Wolfgang
    Werkfeuerwehr Bayernoil

  10. Oliver Hecker

    Kurzmeldung: Erste Beitritte in die IG BCE auf der Feuerwehrtagung. Super … Weiter so.

  11. Redaktion

    Hier gehts zu den Fotos von der Werkfeuerwehrtagung:
    http://www.igbce-blogs.de/zielgruppenprojekte/?page_id=1067

  12. werner

    man muss den Beruf atraktiver machen.. das geht meines erachtens nur mit verbesserten Arbeitszeiten. welcher junge Mensch sucht sich eine Job mit 260 Std/ Monat?

  13. Klaus

    Uns würde interessieren, wie die fertigen Auszubildenden Werkfeuerwehrmänner in anderen Unternehmen eingruppiert werden.

  14. hexenkessel

    Was geschieht mit der Feuerwehrgewerkschaft, wenn nach dem ganzen Tumult am Frankfurter Flughafen das Prizip „Eine Gewerkschaft pro Betrieb“ gesetzlich erneuert wird? Sind dann alle eventuellen Tariflichen Regelungen unwirksam, sollten solche überhaupt zu Stande kommen?

  15. meier

    Lieber Hr. Bücher,
    die Industrie zahlt bestimmt besser beim gehobenen und höheren Dienst. Nicht aber im mittleren Dienst auf den
    Stundenlohn bezogen.

  16. WF Schwedt

    Bin ich verpfichtet während meiner Freischicht/ Großfrei/ Urlaub auf Anrufe von der Arbeit zu reagieren?
    Muss ich, wenn ich Großfrei habe und keine Bereitschaft, auf Anrufe von der Arbeit reagieren, wenn ich schon vermute das Krankheitsbedingt einer fehlt und sie mich holen wollen?

  17. werner

    wie einer meiner vorredner schon verlinkt hat.. es wird völlig vergessen:
    http://www.tarife-verzeichnis.de/nachrichten/4783-lange-arbeitszeiten-und-schichtarbeit-schaden-der-gesundheit.html

  18. WF Schwedt

    Darf ich nach einer 24h Schicht die nächste Schicht auffüllen, wenn diese noch nicht die Stärke hat?
    Darf dieses einer anweisen wer und wie lange? Sind diese Stunden zu vergüten?

  19. werner

    Genau erkannt… man darf die derzeitigen Mitarbeiter nicht verheizen!!!!

  20. Schneider Christian

    Die Feuerwehrkollegen aus Gersthofen grüssen die Tagung.
    Sehr Interessante Beiträge!!
    Frage: Für unsere Themen benötigen wir vor allem die Politiker als Entscheidungsträger, warum sind bei der heutigen Tagung keine Politiker anwesend.

  21. WF Chempark

    Hallo,

    wann bekommt es die Currenta und IGBCE endlich hin, 24h- auch als 24h Arbeitszeit zu berechnen und nicht mit 16,75Std?! Ich rede hier nicht von der Bezahlung, sondern von der Bewertung der Arbeitszeit. Wie kann man von Seiten der IGBCE pro Jahr auf nur 35 Freischichten kommen?? Die öffentlichen Feuerwehren leisten im Schnitt ca. 98 Schichten pro Jahr. Die WFen müssen 126 Schichten fahren? Wie soll das passen? Wann werden die Schichten endlich richtig gerechnet und die reale Anwesendheitszeit –> also Arbeitszeit auf max. 60Std. mit Opt-Out gedeckelt? Wann passt man endlich die Tariflichen Regelungen der heutigen Zeit an und Gesetzgebung an? Alle tariflichen Regelungen die ich kenne, kann ich wortwörtlich in den Tarifverträgen von vor über 15 Jahren finden? Hallo? Aufwachen!

  22. Oliver Hecker

    Ihr sprecht einen wichtigen Punkt an. Daher war die Politik im ersten Block durch das Land NRW vertreten. Daneben wird es eine Dokumentation der Veranstaltung geben, die auch zur Ansprache der Politik gilt. Wir bleiben dran. Danke für eure Anregung

  23. firefox

    um so lange in diesem Beruf zu arbeiten muss ich eben die AZ reduzieren… ich muss im VORFELD schon besser mit dem MA umgehen. So lange AZ sind nicht mehr zeitgemäß. Wir laufen ständig am körperlichen Limit

  24. firefox

    tut mir leid.. ich war schon lange mit dem Thema AZ bei der Gewerkschaft vorstellig… hat niemanden interessiert

  25. Irmin Schloo

    Ihr seid zu leise!!!!!

  26. Michael Kruse

    Hallo,
    hier etwas zum Livestream.

    Die Werkfeuerwehrleute sind in der Regel innerbetrieblich nicht als Wechselschichtler anerkannt.
    Das bedeutet: Der Wechselschichtler kann hier auf die zusätzlichen „Opaschichten“ hoffen, der Werkfeuerwehrmann nicht.

  27. firefox

    mitarbeitermehrung.. sehr gut.. damit entlaste ich di MA im Tagesgeschäft

  28. werner

    d24 std dienste.. das stimmt nicht.. wir arbeiten 11 std .. und das auch noch nachts.. da muss eine Regelung her…

  29. Michael Kruse

    Die Altersteizeitvereinbahrungen sind vorerst beendet.

    Wenn in der Breite mehrere Mitarbeiter mit Alter über 58 oder bei Anerkennung als Wechselschichtler ab 55 die zusätzlichen Freischichten bekommen, werden diese nicht mit mehr Personal über den Personalschlüssel hinaus berücksichtigt.

  30. Alfred

    Warum werden die mehr Stunden (gegenüber den Beruffeuerwehren) im 24Stunden-Schicht System nicht gut geschrieben. Somit könnte man auch früher in Rente gehen.

  31. Wolfgang

    LAUTER!!!

  32. werner

    e 7 seit 20 Jahren .. mit Rettungsassistent

  33. Oliver Hecker

    Kann man einzelne Kollegen nur leise verstehen oder alle?

  34. Oliver Hecker

    Wir haben den Hinweis mit der Lautstärke noch mal an die Technik gegeben.

  35. firefox

    das ist sehr schön erklärt. 11 Std gehören abgeschafft. und diese bitte am tag

  36. firefox

    also 8 std am Tag

  37. firefox

    Die Servicearbeiten vom MA machen lassen, die nicht mehr tauglich sind.. dann im Tagdienst.

  38. meier

    Der Tarifvertrag ist meiner Ansicht nach nicht mehr mit den aktuellen Arbeitszeitrichtlinien zu vereinbaren. Ohne das Einverstäbdnis der Mitarbeiter dürfen doch nicht mehr wie 48 Wochenstunden geleistet werden. Warum lasst die IGBCE das zu??? Ansatz: Bei 48 Stunden , im 24 Std. Dienst, wären die Einkommen so gering das dies mit keinem Tarifvetrag zu vereinbaren wäre!

  39. werner

    wer entscheidet über den Gesundheitsschutz?

  40. Torsten Falke

    Auch im Feuerwehrdienst sollte Arbeitszeitleistung (bis zu 3 Stunden) während der Bereitschaftszeit nur in besonderen Ausnahmefällen erfolgen. Sicherheit ist nicht zum Nulltarif zu bekommen, das müssen auch Standortkunden kapieren. Da müssen zukünftig die Betriebsratsgremien stärker eingreifen und die Mehrarbeit dann nicht mehr für alle Tätigkeiten zulassen. Dienstleistungen die z.B. auch während der 8 Stunden Arbeitszeit verrichtet werden könne müssen dort abgearbeitet werden. Die haben im Bereitschaftsblock nichts verloren. Nur besonders begründete Einsätze (z.B. Schweißarbeiten absichern, die nicht in der Normalarbeitszeit stattfinden können)dürfen zukünftig in der Breitschaftszeit stattfinden.

  41. werner

    Hr. Hecker
    Wer sitzt denn alles an diesem Tisch?

  42. Oliver Hecker

    Antwort auf werner:
    Das Thema Gesundheitsschutz wird gesetzlich durch den Gesetzgeber (Bund) mit Mindeststandards geregelt und dann durch Betriebsräte, Arbeitgeber gestaltet. Einen wichtigen Beitrag leistet hierzu auch der Tarifvertrag.

  43. werner

    das ist sehr schwammig. Der MTV lässt diese 3 zusätzlichen Std zulässig. Wie soll der BR sich dagegen wehren?

  44. Oliver Hecker

    Antwort auf Werner:
    3 Betriebsräte und drei Vertreter der IG BCE sowie ich selbst als Beschäftigter der IG BCE, der aber nur die Diskussion aus dem Netz widergibt.

  45. Oliver Hecker

    @werner
    Sehr kurz gesagt hat der BR gem. §87 BetrVG ein Mitbestimmungsrecht zur Arbeitszeit. Dieses wirkt selbstverständlich im Rahmen der tariflichen Regelungen. Jedoch ist hier genau die Aufgabe der Überwachung der Einhaltung und der weiteren Ausgestaltung beim BR platziert.

  46. Rainer Jonetat

    Hallo aus Brunsbüttel
    sind seit 2 Jahren ausgegliedert zu VSU dort ist es alles anders.
    Wir haben nach AÜG nur noch 27 DF. Alles was dort gesagt wird ist schön aber das Outsourcing darf man nicht außer acht lassen, es geht schneller als man schauen kann.
    Dann ist alles was dort gesagt wird sehr schwer umzusetzen, da solche Anbieter nicht organisiert sind. Wir ahben Kollgen die die drie Monate den TM fertig haben und jetzt als TM auf dem Autos sitzen. Ansonsten weiter so.

  47. Oliver Hecker

    Wir bedanken uns bei allen Diskutannten und werden versuchen das Video vom Live-Stream in der nächsten Woche digital nachbearbeiten zu lassen und anschließend hier im Blog weiterhin zur Verfügung zu stellen. So können viele Antworten und Diskussionsbeiträge noch einmal im Kontext mit der Veranstaltung nachverfolgt werden.

  48. Torsten Falke

    Gute Veranstaltung, war sehr interessant und kurzweilig. Jetzt gehts an die betriebliche/bezirkliche Basisarbeit. Die Abgeordneten und Verantwortlichen sollten zukünftig von uns träumen, weil wir sie so vor uns hertreiben und sie so fordern. Spartengewerkschaften bekommen da eh nichts hin, glaube ich. Dann ist Outsourcing die Antwort der Arbeitgeberseite.


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