Viele Änderungen in den Betrieben

Von Martin Weiss am 3. Mai 2011

Seitdem die  Beschäftigtenanalysen und die ersten Runden zur weiteren Entwicklung der Betriebe abgeschlossen sind, gibt es vermehrten Bedarf sich mit dem Thema „alternsgerechte Arbeitszeit- und Schichtplangestaltung“ auseinander zu setzen.

Das bald erscheinende neue Schichthandbuch wird hierzu entsprechende Hinweise beinhalten.

Die Beratungstätigkeiten in den Unternehmen nehmen zu, so dass es für die Antwort auf manche Anfrage etwas mehr Zeit braucht. Wir bemühen uns aber weiterhin schnellstmöglich eure Fragen zu beantworten! Vielen Dank für euer Verständnis!

Hier möchten wir nur über eine erfreuliche Tendenz berichten: tatsächlich gibt es wohl keinen so großen Widerspruch zwischen Arbeitsmedizin und Praxis! D.h. immer wieder wird in einem ersten Moment vor Einführung neuer Systeme, das Argument gezogen, das z.B. kurze, vorwärts rollierende Wechsel nicht praxistauglich seien. Egal, ob man sich für ein 4- oder 5-Schichtsystem entscheidet, sind die kurzen Wechsel nach kurzer Zeit akzeptiert und praxistauglich! Allerdings setzt dieses, wie jedes andere System eines voraus: eine ordnungsgemäße Personalbedarfsrechnung! Wenn Personalbedarf Spitz auf Knopf gerechnet wird, wenn keine Schwankungsreserve mitgerechnet wird, dann droht das Scheitern jeden Systemes! Das Risiko unzufriedener Belegschaften durch hohe Überstunden, wechselnder Einsatz- und Dienstpläne nimmt überproportional zu, wenn keine Schwankungsreserven eingerechnet werden. Wir empfehlen eine Reserve von 5 – 10 % einzurechnen, um so nicht den Eventualitäten, sondern den Normalitäten des Arbeitsalltages zu begegnen.



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