Neue Schichtsoftware jetzt veröffentlicht!

Von Martin Weiss am 16. April 2012

Manchmal werden die Voraussetzungen eher geschaffen, als gedacht!

Nachdem wir heute bereits einmal die bevorstehende Veröffentlichung angekündigt haben, kommen hier jetzt weitere Informationen und vor allem: die Software steht bereit!

Funktionsumfang D&S Schicht- und Personalplaner 1.0 – Version Standard Sonderedition IG BCE

  • „Personalbedarfsanalyse Planstellen“, Tool zur Berechnung des tatsächlich benötigten Personals bei festen Betriebszeiten und Mindestbesetzungen unter Berücksichtigung aller Fehlzeiten Urlaub, Krankenstand, Altersfreizeit, Schulung usw.
  • Einfache Erstellung und Bewertung von standardisierten Rahmenschichtplänen
  • Über 50 Muster-Rahmenschichtpläne zur Anpassung an die eigenen betrieblichen Anforderungen
  • Automat. Erstellung von gruppenbezogenen Jahresschichtplänen auf der Grundlage eines Rahmenschichtplans und deren Analyse hinsichtlich Schichtverteilung und Jahresarbeitszeit
  • Ergonomische Bewertung anhand arbeitswissenschaftlicher Kriterien zur Nacht- und Schichtarbeit
  • Einfaches Hinzufügen und Verschieben von Schichten direkt im Plan
  • Planung paralleler Schichtgruppen, z.B. kombinierte Wechselschicht mit reiner Frühschicht
  • Automatische Schichtplanerstellung bei komplexeren Problemen
  • Anzeige von Besetzungszahlen und vielen weiteren Kennzahlen

Funktionsumfang D&S Schicht- und Personalplaner 1.0 – Version Professional Sonderedition IG BCE

Zum Funktionsumfang des D&S Schicht- und Personalplaner 1.0 – Standard kommen u.a. Analyse- und Planungstools für flexible Betriebs- und Arbeitszeitmodelle hinzu:

  • „Personalbedarfsanalyse Personenstunden“, ein hoch flexibles Tool zur Erfassung sämtlicher Personenstunden, die aus Diensten, Schichten, Linien, saisonalen Schichtmodellen usw. entstehen
  • „Qualifikationsanalyse“, ein Tool zur Berechnung des Qualifizierungs- / Schulungsbedarfs gesamt und getrennt nach Schichtgruppen
  • Berechnungs- und Analysetool zur Verteilung saisonaler und flexibler Betriebs- und Arbeitszeiten
  • Insgesamt über 100 Musterpläne
  • Erstellung und Analyse saisonaler Arbeitsmodelle mit jahreszeitlich aufeinanderfolgenden Schichtplänen
  • Erstellung von Schichtplänen mit Untergruppen und festen Schichtabfolgen (FFSSNN–)
  • Entgeltberechnung auf der Grundlage eines Jahresschichtplans getrennt nach Schichtgruppen

Systemvoraussetzungen D&S Schicht- und Personalplaner 1.0

Der D&S Schicht- und Personalplaner 1.0 ist eine mit Visual Basic programmierte, netzwerkfähige Excelanwendung für Microsoft Excel 2003, 2007 und 2010.

Minimale Systemvoraussetzungen:

  • Windows xp, Office 2003 SP3
  • Prozessortyp mit 1 GHz
  • 512 mb Arbeitsspeicher (ram)
  • Freier Festplattenspeicher 12 mb
  • Bildschirmauflösung 1024 * 768 Pixel

Empfohlene Systemvoraussetzungen:

  • Windows 7, Office 2007
  • Prozessortyp mit 2 GHz
  • 2GB Arbeitsspeicher (ram)
  • Freier Festplattenspeicher 12 mb
  • Bildschirmauflösung 1280 * 1024

Weitere Informationen zu den Preisen und den Download – auch einer Demoversion – gibt es auf der IG BCE Sonderseite der Dittmar & Schomann GbR – Arbeitszeitberatung online.

Wir wünschen viel Erfolg beim Einsatz dieses Softwaretools und hoffen damit zu einer konstruktiven Diskussion über alters- und alternsgerechte Schichtsysteme in den Betrieben beizutragen!

Aus BASS wird D&S Schicht- und Personalplaner

Von Martin Weiss am 16. April 2012

Die Zeit ohne ein Softwaretool zur Schichtplanung neigt sich dem Ende!!!

Lange haben wir Dittmar & Schomann GbR dabei unterstützt das Softwaretool BASS weiterzuentwickeln und eine eigenständige, umfassendere Software anzubieten. Damit soll es eine Lösung geben, die die Arbeit in kleinen, wie in großen Unternehmen, von starren bis zu sehr flexiblen Schichtsystemen erleichtern, manchmal gar ermöglichen soll!

Wir freuen uns, dass unser Kooperationspartner „Dittmar&Schomann GbR – Arbeitszeitberatung-online“ auch wieder ein extra Angebot für die Betriebsräte unseres Organisationsbereiches machen wird und sind uns sicher, dass damit die Herausforderungen hinsichtlich humanerer Gestaltung von Schichtarbeitsmodellen deutlich erleichtert werden, da die arbeitswissenschaftlichen Empfehlungen in die Lösungen und in die Dokumentation eingeflossen sind.

Mehr Infos – insbesondere zum Vertriebsweg, so wie zu den Preisen – in Kürze!

Das ideale Geschenk…

Von Martin Weiss am 28. November 2011

… ist es vielleicht nicht, aber wir haben völlig vergessen hier auch mitzuteilen, dass das neue, überarbeitete und ergänzte Schichthandbuch seit Oktober auf dem Markt ist!

Unter diesem Link geht es zum BWS-Fachverlag und direkt zum Schichthandbuch. Zwar ist es bereits die zweite Version und wir haben das leider nicht extra vermerkt, aber anhand des Inhaltes wird der geneigte Leser die Entwicklung nachvollziehen können.

Über Fragen, Ideen, Anregungen freuen wir uns hier und in der realen Welt 🙂

Grade mal kein BASS

Von Martin Weiss am 24. Mai 2011

Mittlerweile hat sich rumgesprochen, dass BASS – der Personal- und Schichtplaner ein hervorragendes Werkzeug ist!

Leider muss der Vertrieb der Software, für die wir uns ja auch stark gemacht haben, weil viel Arbeit und know-how von uns mit eingeflossen sind, vorübergehend gestoppt werden. Alle Beteiligten arbeiten an einer schnellen, befriedigenden und damit effektiven Lösung.

Sobald diese gefunden ist, werden wir hier informieren! Vielen Dank für das Fairständnis!

Viele Änderungen in den Betrieben

Von Martin Weiss am 3. Mai 2011

Seitdem die  Beschäftigtenanalysen und die ersten Runden zur weiteren Entwicklung der Betriebe abgeschlossen sind, gibt es vermehrten Bedarf sich mit dem Thema „alternsgerechte Arbeitszeit- und Schichtplangestaltung“ auseinander zu setzen.

Das bald erscheinende neue Schichthandbuch wird hierzu entsprechende Hinweise beinhalten.

Die Beratungstätigkeiten in den Unternehmen nehmen zu, so dass es für die Antwort auf manche Anfrage etwas mehr Zeit braucht. Wir bemühen uns aber weiterhin schnellstmöglich eure Fragen zu beantworten! Vielen Dank für euer Verständnis!

Hier möchten wir nur über eine erfreuliche Tendenz berichten: tatsächlich gibt es wohl keinen so großen Widerspruch zwischen Arbeitsmedizin und Praxis! D.h. immer wieder wird in einem ersten Moment vor Einführung neuer Systeme, das Argument gezogen, das z.B. kurze, vorwärts rollierende Wechsel nicht praxistauglich seien. Egal, ob man sich für ein 4- oder 5-Schichtsystem entscheidet, sind die kurzen Wechsel nach kurzer Zeit akzeptiert und praxistauglich! Allerdings setzt dieses, wie jedes andere System eines voraus: eine ordnungsgemäße Personalbedarfsrechnung! Wenn Personalbedarf Spitz auf Knopf gerechnet wird, wenn keine Schwankungsreserve mitgerechnet wird, dann droht das Scheitern jeden Systemes! Das Risiko unzufriedener Belegschaften durch hohe Überstunden, wechselnder Einsatz- und Dienstpläne nimmt überproportional zu, wenn keine Schwankungsreserven eingerechnet werden. Wir empfehlen eine Reserve von 5 – 10 % einzurechnen, um so nicht den Eventualitäten, sondern den Normalitäten des Arbeitsalltages zu begegnen.

Komische Sachen…

Von Martin Weiss am 22. Oktober 2010

Es geht mir schon seit Tagen durch den Kopf: was treibt Arbeitgeber heute dazu, dass sie ihren Beschäftigten Angebote machen zur Einführung von Schichtsystemen mit 12h-Schichten?? Sicherlich ist es richtig, dass Schichtarbeit grundsätzlich nicht gesundheitsförderlich ist, aber „Monsterschichten“ von über 8 Stunden sind schon tagsüber ausgesprochen bedenklich und wenn dann auch nachts lange gearbeitet wird… Ziel von Gestaltung von Schichtarbeit muß doch sein, dass die in den Systemen Arbeitenden an ihren Arbeitsplätzen alt werden können. Sie müssen es nämlich werden, denn das Risiko, dass man bis zum 67 Lebensjahr arbeiten muß, um sich seine Rente leisten zu können, wächst immer weiter.

Also muss doch das Ziel sein, dass Systeme gefunden werden, die die Belastungen so weit wie eben möglich reduzieren. Hierzu gibt es nun einmal schon „alte“, aber immer noch gültige arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse und Empfehlungen, die wir auch immer wieder in die Öffentlichkeit tragen und vertreten:

  • Die Anzahl der aufeinanderfolgenden Nachtschichten sollte möglichst gering sein.
  • Nach einer Nachtschichtphase sollte eine möglichst lange Ruhephase folgen. Sie sollte auf keinen Fall weniger als 24 Stunden betragen.
  • Geblockte Wochenendfreizeiten sind besser als einzelne freie Tage am Wochenende.
  • Schichtarbeiter sollten möglichst mehr freie Tage im Jahr haben als Tagarbeiter.
  • Ungünstige Schichtfolgen sollten vermieden werden, d. h. immer vorwärts rotieren.
  • Die Frühschicht sollte nicht zu früh beginnen.
  • Die Nachtschicht sollte möglichst früh enden.
  • Zugunsten individueller Vorlieben sollte auf starre Anfangszeiten verzichtet werden.
  • Die Massierung von Arbeitstagen oder Arbeitszeiten auf einen Tag sollte begrenzt werden.
  • Schichtpläne sollen vorhersagbar und überschaubar sein.

> Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA)

Wir gehen sogar weiter in unseren Empfehlungen, insbesondere deshalb, weil wir betriebliche Realitäten kennen, die klar gegen längere Schichtzeiten sprechen:

  • Vor jedes Schichtsystem gehört eine fundierte Diskussion über den Personalbedarf und vor allem eine Schwankungsreserve in der Berechnung, die auch mal Krankheit und Urlaub gemeinsam zulässt!
  • Keine Schichtdauern, die über 8 Stunden maximal hinausgehen. Eher darf man gemeinsam über kürzere Zeiten nachdenken!
  • Wenn schon zugunsten von freien Wochenenden es an eben solchen zu 12h-Schichten kommen soll, dann muss gewährleistet sein, dass den Ansprüchen des Arbeitszeitgesetzes Genüge getan wird! D.h., dass während der 12h-Schicht in erheblichem Umfang Bereitschaft integriert sein muß.
  • 12h-Schichten dürfen also nicht monoton, nicht zu belastend, nicht maschinengetaktet, mit ausreichend Pausen versehen, ohne Überstunden und und und sein… mit anderen Worten: seitdem immer weniger Personal auf den Schichten ist, gibt es realistisch kaum noch einen Arbeitsplatz der den hohen Anforderungen genügen kann.

Aus diesem Grunde sprechen wir uns klar gegen überlange Schichten und für alternsgerechte Schichtzeiten aus! Und wer noch wissenschaftliche Begründungen sucht, der schaue sich bitte unsere Beiträge auf der Demografietagung und den Beitrag von Prof. Fischer zu dem Thema an.